Wirtschaftliche Ereignisse und Unternehmensberichte vom 29. Dezember 2025 bis 4. Januar 2026: PMI, Ölbestände und Jahresausblicke

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Wirtschaftliche Ereignisse und Unternehmensberichte vom 29. Dezember 2025 bis 4. Januar 2026
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Wirtschaftliche Ereignisse und Unternehmensberichte vom 29. Dezember 2025 bis 4. Januar 2026: PMI, Ölbestände und Jahresausblicke

Investorenkalender für die Woche vom 29. Dezember 2025 bis 4. Januar 2026: Wichtige Makrodaten (PMI, Handelsbilanz der USA, FOMC-Protokoll, Öl- und Gasbestände EIA), Handelsregime während der Feiertage und OPEC+-Ereignisse.

Die Woche fällt in die Neujahrsferien: Viele Börsen sind geschlossen oder arbeiten verkürzt. Anleger interessieren sich für die PMI-Daten aus den USA, Europa und Asien sowie für die OPEC+-Sitzung zur Ölproduktion. Die Unternehmensberichterstattung ist größtenteils abgeschlossen, aber selbst einzelne Veröffentlichungen könnten lokale Schwankungen verursachen.

Montag, 29. Dezember 2025

Heute werden der russische PMI und die amerikanische Handelsbilanz veröffentlicht, sowie die EIA-Daten zu den Öl- und Gasbeständen in den USA. Diese Zahlen ergänzen die Statistiken vor den Feiertagen.

  • Nach Börsenschluss: Micron Technology (USA) - Bericht für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026. Micron hat einen rekordverdächtigen Quartalsumsatz von etwa 13,64 Milliarden USD und einen Gewinn von 4,60 USD pro Aktie verzeichnet, was die hohe Nachfrage nach Speicher und Ausrüstungen für Rechenzentren widerspiegelt.

Wirtschaftliche Ereignisse (MEZ):

  • 09:00 Russland – Manufacturing PMI (Dezember).
  • 16:30 USA – Handelsbilanz (November).
  • 18:00 USA – pendente Wohnverkäufe (November).
  • 18:30 USA – Ölbestände (EIA Petroleum Status Report).
  • 19:00 Russland – Verbraucherpreisindex (CPI, Dezember, vorläufig).
  • 20:00 USA – Erdgasbestände (EIA Natural Gas Storage).

Fazit für Investoren: Es wird mit geringer Volatilität gerechnet: Die Märkte befinden sich in einer "Stille" vor den Feiertagen, daher wird die Reaktion moderat sein. Die PMI-Daten und die Handelsbilanz ergänzen das Gesamtbild der Wirtschaft, aber die Ergebnisse von Micron und die Energiebestände könnten Treiber darstellen. Es ist wichtig, dass Anleger sich auf globale Makroindikatoren vor Beginn des Jahres konzentrieren.

Dienstag, 30. Dezember 2025

Die Zentralbank der Russischen Föderation wird die Wechselkurse für die Ferienzeit festlegen, während in den USA die Case-Shiller-Daten und das Protokoll der FOMC veröffentlicht werden. Diese Ereignisse könnten den Rubelkurs und die Markterwartungen hinsichtlich der Inflation beeinflussen.

  • Wirtschaftliche Ereignisse (MEZ):
  • 09:00 Russland – Services/Composite PMI (Dezember).
  • 17:00 USA – S&P Case-Shiller-Index für Wohnimmobilien (Oktober).
  • 22:00 USA – Protokoll der FOMC-Sitzung (FOMC Minutes).
  • 00:30 (Mi, 31. Dez) USA – Ölbestände laut API (API Crude Oil Stock).

Fazit für Investoren: Der Tag wird ohne große Überraschungen verlaufen: Das Protokoll der FOMC und die Daten zu Wohnimmobilien werden Hinweise auf die Stimmung in der US-Wirtschaft geben, während die Entscheidungen der Zentralbank der Russischen Föderation die Richtung für den Rubel bestimmen. Wenn die Indikatoren eine Verlangsamung der Inflation bestätigen, könnte dies die Stimmung für Januar unterstützen. Das Fehlen wichtiger Unternehmensnachrichten verlagert den Fokus auf globale Trends.

Mittwoch, 31. Dezember 2025

Aufgrund der Feiertage sind viele Börsen geschlossen oder arbeiten verkürzt. Wichtig sind die PMI-Daten aus China über Dienstleistungen und die amerikanischen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe zusammen mit dem Chicago PMI – sie werden die Dynamik vor dem Neujahr zeigen.

  • Wirtschaftliche Ereignisse (MEZ):
  • 04:30 China – Vorläufige Geschäftsklimaindizes: Services/Composite PMI (Dezember).
  • 16:30 USA – Anzahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (Weekly Initial Jobless Claims).
  • 17:45 USA – Chicago PMI (Dezember).

Fazit für Investoren: Der letzte Tag des Jahres ist traditionell durch "festliche" Stimmung gekennzeichnet – die Volumina sind sehr niedrig, ernsthafte Bewegungen werden nicht erwartet. Dennoch werden der chinesische PMI und die Arbeitsmarktdaten der USA zeigen, wie bereit die Wirtschaft für Wachstum ist. Anleger sollten Vorsicht walten lassen: Die Liquidität ist gering, sodass jede Nachricht den Markt kurzfristig erschüttern könnte.

Donnerstag, 1. Januar 2026

Neujahr – praktisch kein Handel, aber wichtige Nachrichten kommen heraus: Die Mehrwertsteuer in Russland steigt, die EU verbietet neue Verträge über Gasimporte aus Russland, und in verschiedenen Ländern wird die Krypto-Regulierung verschärft.

  • Russland – Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 22 % ab 1. Januar 2026, was den Verbrauch drückt und die Inflation unterstützt.
  • Europäische Union – Verbot neuer Verträge über den Import von russischem Gas, was die Unsicherheit im Energiesektor verstärkt.
  • Russland/VAE – Die VAE treten von der Liste der "schwarzen" Offshore-Zonen Russlands zurück, was den Kapitalfluss erleichtert.
  • Schweden – Aufhebung des Verbots für die Uranabbau, was die Perspektiven der Nuklearindustrie erweitert.
  • Vereinigtes Königreich – Krypto-Börsen müssen den Finanzbehörden Daten über Nutzer und Transaktionen übermitteln.
  • Europäische Union – Das Richtlinienpaket zur Berichterstattung von Krypto-Unternehmen tritt in Kraft (wirtschaftliche Informationen müssen bereitgestellt werden).
  • Turkmenistan – Ab 1. Januar wird das Mining von Kryptowährungen und die Tätigkeit von Krypto-Börsen legalisiert.

Fazit für Investoren: Der Donnerstag konzentriert sich auf politisch-ökonomische Nachrichten. Steuerliche und energetische Änderungen setzen einen langfristigen Rahmen: Die Erhöhung der Mehrwertsteuer und die geldpolitischen Entscheidungen der Zentralbank der Russischen Föderation beeinflussen die Fundamentaldaten der Wirtschaft, während die Einschränkungen im Gasbereich und die Krypto-Regulierung strategische Erwartungen formen. Investoren sollten diese Faktoren bei der Vermögensverteilung berücksichtigen, obwohl man nicht mit schnellen Marktreaktionen rechnen kann.

Freitag, 2. Januar 2026

Die Erfassung der globalen PMI im verarbeitenden Gewerbe wird wieder aufgenommen: Berichte von Australien bis den USA werden zeigen, wie sich die Industrie zu Beginn des Jahres entwickelt. Diese Daten werden den Märkten und der ersten Welle der Unternehmensprognosen den Ton angeben.

Wirtschaftliche Ereignisse (MEZ):

  • 01:00 Australien, 08:00 Indien – Manufacturing PMI (Dezember).
  • 09:00 Russland – Manufacturing PMI (Dezember).
  • 11:55 Deutschland, 12:00 Eurozone, 12:30 Vereinigtes Königreich – Manufacturing PMI (Dezember).
  • 16:00 Brasilien, 17:30 Kanada – Manufacturing PMI (Dezember).
  • 17:45 USA – S&P Global Manufacturing PMI (Dezember).
  • Vor Markteröffnung: keine größeren Unternehmensberichte – die Unternehmen beginnen mit der Jahresberichterstattung später.
  • Nach Börsenschluss: keine bedeutenden Unternehmensberichte (Q3 2025 Berichte bereits veröffentlicht).

Fazit für Investoren: Der Freitag wird die Dynamik in der globalen Industrie bestimmen – ein Anstieg der PMI wird Aktien des verarbeitenden Gewerbes und Rohstoffe unterstützen, während ein Rückgang die Prognosen überdenken lässt. Für Anleger ist es wichtig, die Reaktionen der Märkte in den USA (S&P 500), Europa (Euro Stoxx 50, DAX) und Asien (Nikkei, Shanghai) zu vergleichen und Entscheidungen zur Kapitalverteilung zu treffen.

Sonntag, 4. Januar 2026

Heute wird eine Sitzung der OPEC+ zu den Förderquoten für Öl erwartet. Die Entscheidungen des Kartells werden den Trend am Ölmarkt vorgeben und den Energiesektor beeinflussen.

Fazit für Investoren: Die Entscheidung von OPEC+ wird den kurzfristigen Trend bei Öl bestimmen: Verlängerungen von Kürzungen unterstützen die Preise und Aktien im Energiesektor, während eine Aufhebung der Quoten zu einem Rückgang führen könnte. Investoren sollten die Signale des Kartells und die Reaktionen der Futures beobachten und mögliche Volatilität bei Handelsbeginn im Januar berücksichtigen.

Zusammenfassung und Ausblick für Investoren

In der Woche vom 29. Dezember bis 4. Januar ist es für Investoren wichtig, den Fokus auf Folgendes zu richten:

  • Globale PMI: Diese zeigen, mit welchem Impuls die Wirtschaft ins neue Jahr startet.
  • Regulatorische Veränderungen: Entscheidungen von Zentralbanken und die Fiskalpolitik (russische Mehrwertsteuer, Gasbeschränkungen) setzen markante Orientierungen.
  • Ölmarkt: Die Entscheidungen von OPEC+ und die Ölpreise sind Schlüsselfaktoren für den Energiesektor.

Die Woche wird eine Übergangszeit sein: Die Märkte beenden das Jahr in relativer Stille, beginnen jedoch, sich auf wichtige makroökonomische und geopolitische Ereignisse einzustellen. Die Verteilung des Kapitals zwischen defensiven Anlagen (Gold, Bargeld) und risikobehafteten Anlagen (Wachstumsaktien, Rohstoffunternehmen) könnte in dieser Woche den Trend für den Beginn des Jahres 2026 vorgeben.

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